Bernhard Goodwin vor einem modernen Bauwerk.
Bernhard Goodwin vor dem Olympiaturm.

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger!

Ich bin ein leidenschaftlich politischer Mensch: Mein Ziel ist eine lebendige, sozial gerechte Stadt. Deshalb engagiere ich mich seit Jahren in der Sozialdemokratie und der Zivilgesellschaft. Auf dieser Seite stelle ich Ihnen mich selbst und meine politischen Schwerpunkte vor. Sie möchten mehr erfahren oder mich persönlich kennenlernen? Dann kommen Sie zu einem meiner Termine oder schreiben mir. Denn nicht zuletzt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist es, der mich antreibt und meine Arbeit formt.

Ihr Bernhard Goodwin (Unterschrift)

PS: Wenn Sie an meinen vergangenen Wahlkämpfen interessiert sind, dann können Sie einen Blick auf meinen Flyer aus dem Bürgermeisterwahlkampf in Karlsfeld 2020 werfen oder den Flyer aus dem Bundestagswahlkampf in München 2017 ansehen.

Positionen und Politik

Auf dieser Website auf meinen Social-Media-Auftritten und in den Medien finden Sie meine Positionen. Melden Sie sich, wenn Sie mehr wissen wollen.

Alle in München wissen, dass bezahlbarer Wohnraum hier nur noch schwer zu finden ist. Die Mieten steigen immer weiter und werden bei Neuvermietungen gerade für Familien zur immensen Belastung. Dank der SPD im Bund gibt es zwar wenigstens eine Mietpreisbremse, aber die Tendenz geht weiter nach oben. Es gibt zuviele Schlupflöcher, und der Freistaat Bayern tut weiterhin viel zu wenig für bezahlbaren Wohnraum.

Darum werde ich mich in dieser Frage engagieren. Die Kommunen dürfen nicht alleine gelassen werden. Spekulation muss bekämpft und Genossenschaften müssen stärker gefördert werden! München soll geordnet weiterwachsen dürfen. Wir brauchen mehr Investitionen in Wohnraum, aber nicht mehr Spekulation. Wir brauchen erschwinglichen Wohnraum: für Familien, für Alleinerziehende, für Rentnerinnen und Rentner, für Menschen in Schlüsselberufen wie Erzieherinnen und Erzieher.

Der Verkehr bringt Menschen zur Arbeit, zur Freizeit und zueinander. Leider ist er in aber häufig eine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Viel zu lange wurde in Bayern der öffentliche Nahverkehr links liegen gelassen, das Fahrrad nicht gefördert und die Fußgängerinnen und Fußgänger nicht beachtet. Das Auto war der Maßstab aller Dinge. Obwohl Autos eine praktische Sache sind, so gehen sie doch sehr verschwenderisch mit öffentlichen Ressourcen um: Sie verbrauchen viel Platz im Straßenraum, stehen 95 Prozent ungenutzt herum, belasten unsere Atemluft und unser Klima.

Autofahrer brauchen ansprechende Alternativen. Die müssen zuverlässig, komfortabel und effizient sein. Deswegen will ich das Fahrrad fördern und öffentliche Verkehrsmittel voranbringen. In dem Maße wie München gewachsen ist, muss auch die Verkehrsinfrastruktur wachsen. Eine gute Vernetzung mit der Region ist hier notwendig, um das Leben der vielen Pendlerinnen und Pendler besser zu machen. Hier müssen alle politischen Ebenen besser zusammenarbeiten, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Ein gutes Zusammenleben entsteht durch Begegnungen: In der Nachbarschaft, in der Freizeit, im Verein und in der Arbeit. Ein gutes Zusammenleben lässt sich zwar nicht erzwingen, doch die öffentliche Hand kann dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für Toleranz und Akzeptanz zu verbessern. Deswegen ist es richtig, die Integration zu fördern und Orte für Engagement zu unterstützen. Auch nicht kommerzialisierte Orte der Begegnung im öffentlichen Raum wie die Isar, unsere Seen und Parks spielen hier eine wichtige Rolle. Wenn dort im Geiste von Rücksichtnahme und positivem Interesse Menschen feiern, sporteln oder faulenzen, dann entsteht auch hier Gemeinschaft.

Aktuell gibt es Tendenzen in der Gesellschaft, die uns wieder in einzelne Gruppen einteilen wollen und gegeneinander aufhetzen. Dafür ist kein Platz in München, hier sind Menschen aus Hermannstadt, Hamburg und Homs zugewandert und sie leben gut miteinander. Als Politiker will ich Teil einer starken Zivilgesellschaft sein, die sich für ein gutes Zusammenleben einsetzt. Als Abgeordnete vertrete ich alle Menschen, die von meiner Politik betroffen sind – auch die, die mich nicht gewählt haben oder gar nicht wählen dürfen.

Viele Politikerinnen und Politiker sehen in der Förderung von Familien ihre wichtigste Aufgabe. Ich sehe aber in erster Linie, wie Familien unsere Gesellschaft bereichern: Kinder bringen Lebendigkeit, fordern Rücksichtnahme, schenken Erkenntnisse. Es zeigt sich immer wieder, wenn Kinder da sind, engagieren sich die Eltern noch stärker für das Zusammenleben und die Zukunft.

Doch dazu gehört auch, dass Familien sich das Leben in München leisten können und erwachsene Kinder nicht gezwungen werden wegzuziehen, weil Wohnraum viel zu teuer ist. Und Familie bedeutet heute längst nicht mehr nur Vater-Mutter-Kind: Viele Alleinerziehende mit Kind, Patchworkfamilien, gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern und Mehrgenerationen-Familien kommen in den Modellen des Steuerrechts und der sozialen Unterstützung nicht vor. Das möchte ich ändern, weil Kinder in allen Familienverhältnissen gute Lebenschancen verdienen.

Wir leben an einem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte. Unsere Generation kann entscheiden: überwinden wir eine ungerechte und zerstörerische Wirtschaftsordnung oder fahren wir mit unserem gewohnten Handeln fort. Ich weiß, dass dieser Konflikt nicht alleine in Deutschland entschieden wird. Aber: Ich will, dass unser Land ein Teil der Lösung ist. Ich will, dass wir in unseren Ausgaben auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit achten, ohne zu vergessen, dass wir auch einen ordentlichen Haushalt machen müssen.

München ist unser Lebensraum. Deswegen ist es mir wichtig, damit verantwortlich umzugehen. Langfristige Aufgaben löst man nur mit Haltung, große Aufgaben nur gemeinsam und schwierige Aufgaben nur mit Kreativität. Ich will meine Haltung und meine Kreativität einbringen und so die Kraft unserer Stadtgesellschaft aktivieren.

Person

Ich wurde 1979 in Stuttgart geboren, bin dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Meine Eltern waren einige Jahre zuvor aus Südafrika eingewandert und haben in der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde eine Heimat gefunden. Auch mein Engagement begann so in der evangelischen Jugendarbeit.

Ohne Zusammenhalt können wir die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen. Zusammenhalt entsteht, wo wir einander begegnen und uns miteinander für unser Gemeinwesen einsetzen. 

Das Studium brachte mich 1999 nach München. Hier habe ich an der LMU ein interdisziplinäres Studium absolviert: Neben meinem Hauptfach Kommunikationswissenschaft habe ich in den Nebenfächern Informatik und Recht abgeschlossen. Besonders geprägt hat mich mein Auslandsaufenthalt an der Universität Kapstadt. Anschließend habe ich mit einer Arbeit über Wissenschaftskommunikation an der TU München promoviert – am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik.

Viele Menschen sehen die großen Schwierigkeiten, in die wir durch schlechte Kommunikation geraten können. Ich sehe die wichtige Rolle von gelungenere Kommunikation bei unseren Erfolgen.

Seit 2010 bin ich Geschäftsführer des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der LMU. Damit verschob sich meine Tätigkeit weg von der unmittelbaren wissenschaftlichen Forschung hin zur akademischen Verwaltung und der Studienberatung. Dabei bin ich für Kolleginnen und Kollegen, sowie Studierende ein erster Ansprechpartner in den großen und kleinen Fragen, sowie ein Vertreter ihrer Interessen als Mitglied der erweiterten Hochschulleitung und Vertrauensdozent.

Ich will diese Welt für die Menschen besser gestalten. Dabei müssen Interessen abgewogen und nachhaltige Lösungen entwickelt werden. Diese Interessen wahrzunehmen erfordert die Fähigkeit zuzuhören und diese Lösungen brauchen die Kreativität und Offenheit aller Beteiligten.

 

Bernhard Goodwin blickt vor modernen Wohnhäusern in die Ferne

Lebenslauf

  • geboren 1979 in Stuttgart
  • 1995-1997 Jugendrat in Stuttgart-Sillenbuch
  • seit 1996 SPD-Mitglied
  • 1998-1999 Zivildienst im Bereich der Flüchtlingshilfe
  • 1999-2005 Studium der Kommunikationswissenschaft in München
  • seit 2001 Mitglied von ver.di
  • 2005-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München
  • 2011 Promotion zum Dr. phil.
  • seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München, Auslandsbeauftragter und Studiengangskoordinator
  • seit 2010 Geschäftsführer des Instituts und Leiter der Geschäftsstelle
  • 2014-2017 Pressesprecher der Münchner SPD
  • 2017 Kandidat für den 19. Deutschen Bundestag
  • 2020 Bürgermeisterkandidat in Karlsfeld

Ehrenämter (Auswahl)

  • 2009-2013 Schöffe am Landgericht München I
  • Konvent der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LMU und Mitglied der erweiterten Hochschulleitung
  • Vertrauensdozent der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, Mitglied im Sprecher*innenausschuss
  • Vereinsvorsitz Ich wähle mit (Demokratieförderung)
  • Vereinsvorsitz Mediaschool Bayern Anbieterverein München (Medienbildung in München)
  • Stiftungsvorsitz Alfred und Karl Marchionini Stiftung (studentisches Wohnen in Schwabing Nord)

Termine

Ich freue mich sehr, Sie persönlich zu treffen. Hier sehen Sie eine Auswahl meiner Termine. Ich bemühe mich stets diese aktuell zu halten, aber es kann schon einmal sein, dass ein Termin kurzfristig ausfällt oder sich verschiebt. Wenn Sie in einem anderen Rahmen ins Gespräch kommen wollen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Keine kommenden Termine vorhanden.

Bernhard Goodwin vor einem Baum

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Bernhard Goodwin vor dem Zeltdach der Olympiahalle

Kontakt

Sie erreichen mich am besten über das Kontaktformular hier, per E-Mail an bernhard@goodwin.de oder persönlich bei einem Termin. Briefe können Sie an die folgende Adresse senden:

Dr. Bernhard Goodwin
Walter-Gropius-Straße 17
80807 München

Dienstlichen Kontaktdaten und weitere Informationen sind auf der Website des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung einzusehen.

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Bernhard Goodwin im Gespräch.

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