Dr. Bernhard Goodwin
Bernhard Goodwin vor dem Kartlsfelder Rathaus

Liebe Karlsfelderinnen, liebe Karlsfelder,

mein Ziel ist es, die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Als Karlsfelder Bürgermeister möchte ich mich besonders für bezahlbaren Wohnraum, für eine nachhaltige und zukunftsfähige Politik einsetzen! Ich will, dass das Zusammenleben in der Gemeinde funktioniert. 

Eine wachsende Bevölkerung bereichert unseren Ort. Aber sie ist auch die größte Herausforderung für die Gemeinde. Hier müssen die Lösungen gefunden werden und ein fairer Ausgleich unterschiedlicher teils gegensätzlicher Interessen gefunden werden.

Auf dieser Seite stelle ich Ihnen mich selbst und meine politischen Schwerpunkte vor. Sie möchten mehr erfahren oder mich persönlich kennenlernen? Dann kommen Sie zu einem meiner Termine oder schreiben mir. Denn nicht zuletzt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist es, der mich antreibt und meine Arbeit formt.

Ihr

Bernhard Goodwin (Unterschrift)

Positionen und Politik

Alle in Karlsfeld wissen, dass bezahlbarer Wohnraum hier nur noch schwer zu finden ist. Die Mieten steigen immer weiter und werden bei Neuvermietungen gerade für Familien zur immensen Belastung. Dank der SPD im Bund gibt es zwar wenigstens eine Mietpreisbremse, aber die Tendenz geht weiter nach oben. es gibt zuviele Schlupflöcher, und der Freistaat Bayern tut weiterhin viel zu wenig für bezahlbaren Wohnraum.

Darum werde ich mich in dieser Frage engagieren. Die Kommunen dürfen nicht alleine gelassen werden. Spekulation muss bekämpft und Genossenschaften müssen stärker gefördert werden! Karlsfeld soll geordnet weiterwachsen dürfen, aber es ist auch klar, dass wir die Probleme des Münchner Wohnungsmarkts nicht in Karlsfeld lösen. Bei Bauprojekten geht es viel zu oft um Gewinnmaximierung und nicht die Verbesserung der Lebensqualität im Ort. Wir brauchen erschwinglichen Wohnraum: für Familien, für Alleinerziehende, für Rentnerinnen und Rentner, für Menschen in Schlüsselberufen wie Erzieherinnen und Erzieher.

Der Verkehr prägt Karlsfeld schon immer. Leider ist er in erster Linie eine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Viel zu lange wurde in Bayern der öffentliche Nahverkehr links liegen gelassen, das Fahrrad nicht gefördert und die Fußgängerinnen und Fußgänger nicht beachtet. Das Auto war der Maßstab aller Dinge. Obwohl Autos eine praktische Sache sind, so gehen sie doch sehr verschwenderisch mit öffentlichen Ressourcen um: Sie verbrauchen viel Platz im Straßenraum, stehen 95 Prozent ungenutzt herum, belasten unsere Atemluft und unser Klima.

Autofahrer brauchen ansprechende Alternativen. Die müssen zuverlässig, komfortabel und effizient sein. Deswegen will ich das Fahrrad fördern und öffentliche Verkehrsmittel voranbringen. In dem Maße wie Karlsfeld gewachsen ist, muss auch die Verkehrsinfrastruktur wachsen. Eine gute Vernetzung mit den Nachbarstädten ist hier notwendig, um das Leben der vielen Pendlerinnen und Pendler besser zu machen. Aber auch mehr Arbeitsplätze für Menschen aus Karlsfeld in Karlsfeld entlasten den Verkehr für alle.

Ein gutes Zusammenleben entsteht durch Begegnungen: Im Verein, in der Nachbarschaft, beim Einkaufen, in der Freizeit. Ein gutes Zusammenleben kann niemand steuern. Die Gemeinde kann nur dazu beitragen, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Deswegen ist es richtig, das Vereinsleben zu fördern und Orte für Engagement zur Verfügung zu stellen. Aber auch unkommerzielle Orte der Begegnung im öffentlichen Raum wie unsere Seen oder ein möglicher Bürgerpark spielen hier eine wichtige Rolle. Wenn dort im Geiste von Rücksichtnahme und positivem Interesse Menschen feiern, sporteln oder faulenzen, dann entsteht auch hier Gemeinschaft.

Aktuell gibt es Tendenzen in der Gesellschaft, die uns wieder in einzelne Gruppen einteilen wollen und gegeneinander aufhetzen. Dafür ist kein Platz in Karlsfeld, hier sind Menschen aus Herrmanstadt, Hamburg und Homs zugewandert und sie leben gut miteinander. Als Bürgermeister will ich Teil der starken Zivilgesellschaft sein, die sich für ein gutes Zusammenleben einsetzt.

Viele Politikerinnen und Politiker sehen in der Förderung von Familien ihre wichtigste Aufgabe. Ich sehe aber in erster Linie, wie Familien einen Ort bereichern: Kinder bringen Lebendigkeit, fordern Rücksichtnahme, schenken Erkenntnisse. Es zeigt sich immer wieder, wenn Kinder da sind, engagieren sich die Eltern noch stärker für das Zusammenleben und die Zukunft.

Dazu kommt: Eine Gemeinde, die gut für Familien ist, ist auch gut für alle. Ausreichende Ampelschaltungen und barrierefreie Zugänge, grüne Spielplätze und tolerante Nachbarn nützen uns allen. Dazu gehört auch, dass Familien sich das Leben in Karlsfeld leisten können und erwachsene Kinder nicht gezwungen werden aus der Gemeinde wegzuziehen, weil Wohnraum viel zu teuer ist.

Wir leben an einem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte. Unsere Generation kann entscheiden, überwinden wir eine ungerechte und zerstörerische Wirtschaftsordnung oder fahren wir mit unserem gewohnten Handeln fort. Ich weiß, dass dieser Konflikt nicht in Karlsfeld entschieden wird. Aber: Ich will, dass unser Ort ein Teil der Lösung ist. Ich will, dass die Gemeinde in ihren Ausgaben auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit achtet, ohne zu vergessen, dass wir auch einen ordentlichen Haushalt machen müssen.

Karlsfeld ist unser Lebensraum. Deswegen ist es mir wichtig, damit verantwortlich umzugehen. Langfristige Aufgaben löst man nur mit Haltung, große Aufgaben nur gemeinsam und schwierige Aufgaben nur mit Kreativität. Ich will meine Haltung und meine Kreativität einbringen und so die Kraft unserer Gemeinde aktivieren, die wir entwickeln können, wenn wir zusammenarbeiten.

Person

Ich wurde 1979 in Stuttgart geboren, bin dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Meine Eltern waren einige Jahre zuvor aus Südafrika eingewandert und haben in der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde eine Heimat gefunden. Auch mein Engagement begann so in der evangelischen Jugendarbeit.

Ohne Zusammenhalt können wir die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen. Zusammenhalt entsteht, wo wir einander begegnen und uns miteinander für unser Gemeinwesen einsetzen. 

Das Studium brachte mich 1999 nach München. Hier habe ich an der LMU ein interdisziplinäres Studium absolviert: Neben meinem Hauptfach Kommunikationswissenschaft habe ich in den Nebenfächern Informatik und Recht abgeschlossen. Besonders geprägt hat mich mein Auslandsaufenthalt an der Universität Kapstadt. Anschließend habe ich mit einer Arbeit über Wissenschaftskommunikation an der TU München promoviert – am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik.

Viele Menschen sehen die großen Schwierigkeiten, in die wir durch schlechte Kommunikation geraten können. Ich sehe die wichtige Rolle von gelungenere Kommunikation bei unseren Erfolgen.

 Seit 2010 bin ich Geschäftsführer des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der LMU. Damit verschob sich meine Tätigkeit weg von der unmittelbaren wissenschaftlichen Forschung hin zur akademischen Verwaltung und der Studienberatung. Dabei bin ich für Kolleginnen und Kollegen, sowie Studierende ein erster Ansprechpartner in den großen und kleinen Fragen der Verwaltung.

Die Rolle der Verwaltung ist für mich: Menschen zu ihrem Recht verhelfen. Dabei müssen natürlich Interessen abgewogen und Verfahren eingehalten werden. Am Ende muss aber immer das Ziel sein, Dinge zu ermöglichen und sie nicht zu verhindern.

 

Bernhard Goodwin
Bernhard Goodwin 2019 in Karlsfeld.

Lebenslauf

  • geboren 1979 in Stuttgart
  • 1995-1997 Jugendrat in Stuttgart-Sillenbuch
  • seit 1996 SPD-Mitglied
  • 1998-1999 Zivildienst im Bereich der Flüchtlingshilfe
  • 1999-2005 Studium der Kommunikationswissenschaft in München
  • seit 2001 Mitglied von ver.di
  • 2005-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München
  • 2011 Promotion zum Dr. phil.
  • seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München, Auslandsbeauftragter und Studiengangskoordinator
  • seit 2010 Geschäftsführer des Instituts und Leiter der Geschäftsstelle
  • 2014-2017 Pressesprecher der Münchner SPD

Ehrenämter (Auswahl)

Termine

Ich freue mich sehr, Sie persönlich zu treffen. Hier sehen Sie eine Auswahl meiner Termine. Ich bemühe mich stets diese aktuell zu halten, aber es kann schon einmal sein, dass ein Termin kurzfristig ausfällt oder sich verschiebt. Wenn Sie in einem anderen Rahmen ins Gespräch kommen wollen, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.

Keine kommenden Termine vorhanden.

Bernhard Goodwin am Karlsfelder See

Kontakt

Sie erreichen mich am besten über das Kontaktformular hier, per E-Mail an bernhard@goodwin.de, telefonisch (08131-997379) oder persönlich bei einem Termin. Briefe können Sie an meine Adresse in Karlsfeld senden:

Dr. Bernhard Goodwin
Loreleyweg 4
85757 Karlsfeld

Dienstlichen Kontaktdaten und weitere Informationen sind auf der Website des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung einzusehen.

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Bernhard Goodwin im Gespräch.

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Bernhard Goodwin blickt in die Ferne.

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